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Vanessa Lellek gewinnt ersten FM-Slam in Münster

 

Es war ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen um den mit 300 Euro dotierten Hauptpreis. Am Ende überzeugte Vanessa Lellek mit ihrer Idee, Produktivität anhand eines erheiternden Beispiels zu erklären, und gewann den ersten FM-Slam in der VIP-Lounge des Stadions vom SC Preußen Münster.Vanessa Lellek„Es hat richtig Spaß gemacht und beim nächsten FM-Slam werde ich auf jeden Fall wieder teilnehmen“, erklärt die angehende Doktorandin Vanessa Lellek. Sie hatte das Publikum zum Schmunzeln gebracht, als sie die Produktivität am Beispiel von WG-Bewohnern erklärte, die nach einer zünftigen Party die gemeinsame Wohnung aufräumen müssen. Witzige Videoeinspieler und ihre lockere Art der Ideenpräsentation hatten das Publikum zum Schluss überzeugt. Die Summe an symbolischem FM-Slam-Geld, die das Publikum für jeden Slammer vergeben konnte, entschied über die Platzierung.

Aber auch die Wirtschaftsingenieure Tobias Frechen und Krimo Ben-Hadi, die ein Facility-Management-Wiki präsentierten, hatten das Publikum fast auf ihrer Seite. Sie zeigten, dass sich Prozesse des Facility Managements mit dem FM-Wiki digitalisieren und interaktiv sowie dezentral zur Verfügung stellen lassen.

Jurist Dr. Marcus Bröskamp, der das europaweite Vergaberecht im Filter von Shakespear’s Hamlet darbot, war mit einem 10-Minuten-Vortrag über das europäische Vergaberecht in den Ring gestiegen. Ein wahrlich trockenes Thema, das aber am Ende aus Shakespear’s Sicht zu dem Schluss kam: Blankes und gründliches Lesen reduziere die Streitwütigkeit. Der Jurist hatte sich den Poetry Slam zum Vorbild genommen und deshalb erfolgreich ein Thema des Facility Managements mit der Poesie verknüpft.

Zentralheizungs- und Lüftungsbauer Peter Köster präsentierte sehr anschaulich eine Wohnungsstation, in der sich dezentral Trinkwasser erwärmen oder die Heizung regulieren lassen. Peter Köster zeigte Vor- und Nachteile dieser Wohnungsstation auf und stellte diese bildhaft dar.

Ingenieur Thomas Zimpel betrachtete die Exergieoptimierung. Dabei näherte er sich zunächst der Begrifflichkeit Exergie, als Anteil der Energie, der in Arbeit umgewandelt und somit genutzt werden kann. Dabei ist der Wert der Exergie abhängig von der Umgebung. Sein Schlussappell lautete: „Wir sollten also doch das Licht ausschalten wenn wir zum FM-Slam kommen und während des Einseifens unter der Dusche das Wasser abstellen, um so das Ende des Universums ein bisschen nach hinten zu verschieben!“

„Mit dieser Bandbreite an Slammern haben wir bewiesen, dass Facility Management vielfältig und sehr spannend ist“, erklärt Dr. Jörg Kretzschmar von der Facility Care AG, der mit einer lockeren und unterhaltsamen Art durch den Abend führte.

Teilnehmer

Bevor die Ideen auf die Abnehmer trafen, hatte Prof. Dr. Markus Thomzik von der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt und Recklinghausen mit einer Keynote den FM-Slam eingeleitet. Da Innovationen – egal wie gut sie sind – im Unternehmensalltag häufig auf der Strecke blieben, begrüße er den FM-Slam der Facility Care AG, der innovativen Ideen und neueste Entwicklungen im Bereich Facility Management eine Bühne böte.

 

Galerie


 

Videos


Kurze Zusammenfassung 1. FM-Slam

 

FM-Slam Keynote – Innovationen brauchen Ideen

 

Krimo Ben-Hadi und Tobias Frechen über das “Facility Management Wiki”

 

Peter Köster über Wohnungsstation / dezentrale Trinkwassererwärmung

 

Vanessa Lellek über das Thema “Wenn Produktivität entscheidet…”

 

Dr. Marcus Bröskamp über “Though this be madness, yet there is method in ´t.”
Europaweites Vergaberecht im Filter von Shakespeare´s Hamlet